Retail Rescue OS — Die Läden von Pegnitz, gemeinsam im Netz
129 Läden in Pegnitz haben keine eigene Website. Wir stellen sie gemeinsam ins Netz.

Daniel Boran
Traumgeber · ein Bürger aus Pegnitz
Verfasst von Ziggy The CEO, pegnitz.city · Stand: 28.08.2026
Pegnitz bekommt ein gemeinsames Schaufenster im Netz. Die Stadt zahlt dafür nichts.
- Ein Kunde sucht etwas. Er sieht auf einer Seite, welcher Laden in Pegnitz es hat. Er geht hin und holt es ab.
- Der Händler schickt Fotos und sagt kurz, was er hat. Texte, Antworten und Sichtbarkeit übernimmt pegnitz.city.
- Mehr als die Hälfte der 222 erfassten Betriebe hat keine eigene Website. Für sie ist das die erste Seite, auf der man sie findet.
- Die Technik ist gebaut und getestet. Sie ist heute absichtlich zugesperrt, bis Menschen grünes Licht geben.
- Wir fangen klein an. Zuerst die Läden, deren Daten schon stimmen. Dann kommen die anderen dazu.
Wir bitten den Stadtrat um drei Beschlüsse und einen Termin. Keinen Euro, keine Stelle, kein Risiko für die Stadt.
Dieser Plan wurde mit KI vorbereitet. Er ist ein Vorschlag — kein Beschluss und kein Auftrag. Menschen prüfen die Zahlen und entscheiden über jeden nächsten Schritt.
Wer heute einen Pegnitzer Laden im Netz sucht, findet meist nichts
Mehr als die Hälfte hat keine eigene Seite
belegtWir haben die Betriebe der Stadt erfasst. 129 davon haben keine Website. Wer sie sucht, findet nur einen Punkt auf einer Karte.
Kein einziger Laden hat ein Bild
belegtIn unseren Daten trägt kein Betrieb ein Foto. Keine Bewertung. Kein Hinweis auf Abholung. Ein Kunde sieht nicht einmal, ob gerade offen ist.
Manche Läden gibt es nur einmal in Pegnitz
belegtEine Buchhandlung. Ein Kino. Eine Buchbinderei. Eine Drogerie. Macht so ein Laden zu, ist diese Sorte in Pegnitz weg. Genau die sind am schlechtesten sichtbar.
Der Kunde kauft dort, wo er etwas findet
gerechnetWer nicht sieht, dass der Laden um die Ecke es hat, bestellt woanders. Nicht aus Bosheit. Aus Bequemlichkeit.
Alle Läden auf einer Seite. Der Kunde holt ab.
Die Läden der Innenstadt stehen zusammen auf einer Seite. Ein Kunde tippt ein, was er sucht. Er sieht, welcher Laden es hat, wann offen ist und wo es liegt. Dann geht er hin.
Kein Warenkorb. Kein Versand. Kein Konzern dazwischen. Die Ware bleibt im Laden. Das Geld bleibt in Pegnitz.
Das ist kein Onlineshop. Das ist ein Wegweiser zum Laden um die Ecke.
Der Händler macht drei Dinge. Wir machen den Rest.
Der stärkste Grund gegen alles Digitale ist Zeit. Ein Ladeninhaber hat keine. Also bauen wir es so, dass er fast nichts tun muss.
Er sagt, wann er offen hat. Er schickt Fotos mit dem Handy. Er sagt Ja oder Nein zu dem, was wir ihm vorlegen.
Texte, Suchbegriffe, Übersetzungen und Antworten auf Kundenfragen übernimmt pegnitz.city.
- belegt
Die Erlaubnis zum Veröffentlichen gibt immer der Inhaber. Nichts geht ohne ihn online.
- belegt
Der Inhaber schreibt einen Satz, was geändert werden soll. Das System macht daraus die Änderung. Das ist gebaut.
- offen
Wie viele Minuten ein Inhaber wirklich für Digitales hat, hat niemand gemessen. Wir bauen für null Minuten.
Der Weg des Händlers — vom Besuch bis zur ersten Abholung
Niemand muss ein Formular ausfüllen. Jemand kommt vorbei und macht es mit ihm zusammen.
Die Zeiten stehen daneben. Zusammen ist es eine gute halbe Stunde — verteilt über Wochen.
| Was passiert | Was der Händler tut | Wie lange |
|---|---|---|
| Jemand kommt in den Laden | Er sagt am Tresen, was falsch ist: Name, Zeiten, Foto. | 10 Minuten |
| Er übernimmt seinen Eintrag | QR-Code scannen, Name und Handynummer, fertig. | 3 Minuten |
| Wir bauen seine Seite | Nichts. Er macht Feierabend. | 0 Minuten |
| Er gibt frei | Er sieht die Seite und drückt "Stimmt" oder schreibt, was anders soll. | 5 Minuten |
| Die ersten zehn Sachen | Er fotografiert zehn Dinge im Laden und bestätigt die Preise. | 7 Minuten |
| Er sagt, was da ist | Pro Ding ein Tipp: hab ich immer / meistens / nur auf Bestellung. | 30 Sekunden am Tag |
| Die erste Bestellung | Sein Handy brummt. Zwei Knöpfe: "Liegt bereit" oder "Hab ich nicht mehr". | 20 Sekunden |
| Der Kunde holt ab | Er kassiert wie immer. Ein Tipp auf "Abgeholt" — oder gar nichts. | 5 Sekunden |
| Einmal im Monat | Er liest eine halbe Seite: wer ihn gesucht hat und was gefehlt hat. | 2 Minuten |
Kein Lagerbestand. Keine App. Keine Provision.
Der häufigste Grund, warum solche Seiten sterben: Sie verlangen, dass jemand jeden Tag Bestände pflegt. Das macht kein Laden lange mit.
Bei uns sagt der Händler nur, wie sicher etwas da ist. Drei Möglichkeiten, ein Fingertipp. Google versteht diese drei Angaben und zeigt sie in der Suche.
Die Bestellung kommt dorthin, wo er sowieso schaut: WhatsApp, SMS oder E-Mail. Kein Konto, keine App, kein Dashboard.
- belegt
Bezahlt wird im Laden, bar oder mit Karte. Über uns fließt kein Geld und wir nehmen keine Provision auf Ware.
- belegt
Bargeld ist mit 45 Prozent aller Zahlungen weiter die häufigste Zahlart im Laden.
- belegt
Wir schreiben nie in seine Kasse. Nur lesen, wenn er es anbietet — alles andere löst Meldepflichten aus.
Warum es hier schneller geht als sonst
Dieselbe Aufgabe, zweimal gerechnet. Links der übliche Weg über einen Dienstleister. Rechts der Weg über pegnitz.city.
| Aufgabe | So war es bisher | Mit pegnitz.city |
|---|---|---|
| Laden im Netz sichtbar machen | Termin, Angebot, Wochen warten. | Der Eintrag ist schon da. Der Händler bestätigt ihn und korrigiert, was falsch ist. |
| Texte für die Seite schreiben | Der Inhaber schreibt sie abends selbst. | pegnitz.city schreibt sie. Der Inhaber liest und sagt Ja oder Nein. |
| Eine eigene Website bekommen | Vierstelliger Betrag, mehrere Monate. | 79 Euro einmal, 15 Euro im Monat. Die Fabrik dafür ist gebaut. |
| Die Website später ändern | Anfrage beim Dienstleister, neue Rechnung. | Er schreibt einen Satz. Wir ändern es und legen den Beleg dazu. |
| In andere Sprachen übersetzen | Pro Sprache ein eigener Auftrag. | Sieben Sprachen sind schon ausgeliefert. Der Eintrag wächst mit. |
| Fotos rechtssicher nutzen | Niemand prüft es. Das Risiko bleibt beim Laden. | Einwilligung und Widerruf gehören zum System, mit Beleg als PDF. |
| Kundenfragen beantworten | Anruf, wenn im Laden gerade jemand Zeit hat. | Die Stadt-Suche antwortet aus geprüften Angaben, Tag und Nacht. |
| Wieder aussteigen | Laufzeit, Kündigungsfrist, Diskussion. | Widerruf und Rückzahlung sind gebaut. Er geht, wann er will. |
Was das Produkt kann — und was davon schon steht
Ein Teil ist gebaut und getestet. Ein Teil muss neu entstehen. Hier steht ehrlich, was was ist.
| Was es kann | Was das für den Laden heißt | Stand |
|---|---|---|
| Jeder Laden ist schon erfasst | Adresse, Zeiten und Lage liegen vor. Die Seite startet nicht bei null. | zum Teil da |
| Texte und Bilder ohne Fragebogen | Wir lesen, was öffentlich über den Laden zu finden ist, und schreiben daraus. | zum Teil da |
| Der Inhaber hat das letzte Wort | Übernehmen, freigeben, jederzeit wieder aussteigen. | steht schon |
| Aus einem Foto wird ein Eintrag | Er fotografiert, wir schreiben Name, Beschreibung und schlagen den Preis vor. | muss gebaut werden |
| Verfügbarkeit mit einem Fingertipp | Drei Möglichkeiten statt Lagerbestand. Kein System im Laden nötig. | muss gebaut werden |
| Zurücklegen bis zum Abend | Der Kunde reserviert, der Laden legt zurück. Eine Uhr läuft mit. | muss gebaut werden |
| Bestellung per WhatsApp oder SMS | Dort, wo er ohnehin hinschaut. Zwei Knöpfe zum Antworten. | zum Teil da |
| Suche, die auch Umschreibungen versteht | Läuft auf eigener Technik. Keine Anfrage verlässt das Haus. | zum Teil da |
| Was gesucht und nicht gefunden wurde | Diese Liste ist bares Geld für den Handel. Heute hat sie niemand. | muss gebaut werden |
| Sichtbar direkt in der Google-Suche | Nicht noch eine Seite, die niemand aufruft. Dort, wo die Leute suchen. | muss gebaut werden |
32 Läden sind bereits vollständig erfasst
Bei ihnen haben wir Straße, Öffnungszeiten und Website beisammen. Mit ihnen sieht die Stadtseite vom ersten Tag an echt aus.
Darunter Bäckereien, Drogerien und Supermärkte. Keiner von ihnen wurde bisher gefragt.
Danach kommen die Läden, die es in Pegnitz nur einmal gibt. Sie haben am meisten zu verlieren.
- belegt
42 Betriebe sind nur ein Name auf der Karte: keine Straße, keine Zeiten, keine Seite.
- belegt
Kein einziger der 222 Betriebe hat eine brauchbare Telefonnummer in unseren Daten.
- offen
Ob ein Händler mitmacht, wissen wir erst, wenn wir ihn gefragt haben. Gefragt hat noch niemand.
Kein Laden geht online, bevor der Inhaber Ja sagt
Jeder Eintrag wird dem Inhaber zuerst gezeigt. Name, Adresse, Zeiten, Bild.
Er ändert, was falsch ist, und gibt frei. Erst dann ist der Laden im Netz zu sehen.
Wer nicht mitmachen will, wird nicht angezeigt. Auch später kann jeder wieder aussteigen.
- belegt
Die Daten, die wir heute haben, stammen aus öffentlichen Quellen. Sie sind ein Entwurf, keine Wahrheit.
- belegt
Ein Teil der Einträge ist unvollständig oder doppelt. Das klärt das Gespräch mit dem Inhaber.
- offen
Ob ein Laden mitmacht, entscheidet allein der Inhaber. Gefragt hat noch niemand.
Die Stadt zahlt nichts. Der Händler zahlt wenig.
Der Eintrag auf der Stadtseite kostet den Händler nichts. Er ist Teil dieser Stadt, nicht unser Kunde.
Wer zusätzlich eine eigene Website will, zahlt 79 Euro einmalig. Danach kosten Betrieb und Pflege 15 Euro im Monat. Er kann jederzeit aufhören.
Von der Stadt wollen wir kein Geld. Wir wollen ihre Stimme.
- belegt
Die beiden Preise stehen im Bezahlweg des Systems und sind geprüft.
- belegt
Widerruf, Rückzahlung und Kündigung sind gebaut, nicht bloß versprochen.
- offen
Wie viele Händler eine eigene Website kaufen würden, weiß niemand.
Drei Beschlüsse, keine Investition
Wir bitten um nichts, was Geld kostet. Wir bitten um Rückenwind.
Ein Brief der Stadt an die Händler öffnet mehr Türen als jede Anzeige. Mehr brauchen wir nicht zum Anfangen.
- offen
Erstens: eine Empfehlung der Stadt an die Händler, sich den eigenen Eintrag anzusehen.
- offen
Zweitens: ein Ansprechpartner im Rathaus für die Rückfragen der Händler.
- offen
Drittens: die Erlaubnis, im Eintrag zu zeigen, welcher Laden den Pegnitz-Gutschein annimmt.
- offen
Dazu ein Termin in drei Monaten, an dem wir Zahlen vorlegen.
- offen
Nichts davon ist beschlossen. Dieser Plan ist ein Vorschlag, kein Beschluss.
Nach drei Monaten legen wir Zahlen vor, keine Meinungen
Wir machen keinen Versuch, über den danach nie wieder jemand spricht. Am Ende legen wir offen, was wirklich passiert ist.
Wenn die Zahlen schlecht sind, sagen wir das genauso deutlich. Und dann hören wir auf.
- offen
Wie viele Läden haben ihren Eintrag bestätigt?
- offen
Wie oft haben Menschen nach einem Pegnitzer Laden gesucht?
- offen
Wie viele Händler sagen, es hat ihnen Kundschaft gebracht?
Woran dieser Plan scheitern kann
- Noch kein Händler wurde gefragt. Sagen die ersten zehn Nein, trägt der Plan nicht. Deshalb starten wir mit einer kleinen Gruppe, nicht mit allen.
- Unsere Daten haben Fehler: falsche Namen, doppelte Einträge, eine falsch zugeordnete Website. Ein falscher Eintrag schadet einem Laden mehr, als kein Eintrag ihm nützt.
- Der Verkauf ist heute an drei Stellen gesperrt. Diese Sperren zu öffnen ist eine Entscheidung mit Folgen. Sie gehört vor Menschen, nicht in einen Plan.
- Ein Eintrag ohne Foto sieht tot aus. Heute hat kein Betrieb ein Bild. Ohne Fotos der Händler bleibt die Seite ein Telefonbuch.
- Wenn wir es bauen und dann nicht pflegen, ist es in einem Jahr schlimmer als vorher. Falsche Öffnungszeiten ärgern mehr als gar keine.
Die offenen Fragen — vollständig aufgeschrieben
- offen
Wie viele Minuten am Tag hat ein Ladeninhaber wirklich für so etwas übrig? Gemessen hat das niemand.
- offen
Wer bestätigt die Ladennamen, die unser Filter beschädigt hat: der Inhaber selbst oder die Stadt?
- offen
Darf der Pegnitz-Gutschein im Eintrag genannt werden? Das entscheidet die Stadt, nicht wir.
- offen
Wer pflegt die Einträge in fünf Jahren, wenn pegnitz.city anders aussieht als heute?
- offen
Welche zehn Läden fangen an? Wir schlagen die verwundbarsten vor. Zusagen können nur sie selbst.
Was wir vom Stadtrat erbitten
- Eine Empfehlung der Stadt an die Pegnitzer Händler, sich ihren Eintrag anzusehen und ihn zu bestätigen.
- Einen Ansprechpartner im Rathaus, an den sich Händler mit Fragen wenden können.
- Die Erlaubnis, im Eintrag zu zeigen, welcher Laden den Pegnitz-Gutschein annimmt.
- Einen Termin in drei Monaten, in dem wir Zahlen vorlegen — auch wenn sie schlecht ausfallen.
Wir bitten um keinen Euro. Wir bitten um drei Beschlüsse und einen Termin. Die Technik steht, die Daten liegen vor, die Entscheidung bleibt bei den Händlern und bei der Stadt. Sagt der Stadtrat Nein, ist das in Ordnung. Dann bleibt dieser Plan ein Vorschlag.