Ein kleines Rechenzentrum in Pegnitz. Der Strom kommt vom eigenen Windpark, die Abwärme soll das Hallenbad unterstützen.
Firmen in der Region brauchen Rechenkraft für künstliche Intelligenz. Heute kaufen sie die in den USA. Das Geld verlässt Pegnitz.
Pegnitz hat, was dafür nötig ist: einen eigenen Windpark, Gewerbeflächen, Glasfaser — und ein Hallenbad, das Wärme gut gebrauchen kann.
Wir fangen mit einem Schrank voller Rechner an. Keine große Halle. Erst wenn Kunden zahlen, wird ausgebaut.
Den ersten Kunden gibt es schon: pegnitz.city selbst rechnet heute auf geliehener Technik.
Menschen entscheiden über jede Ausbaustufe neu. Der Plan bindet niemanden.
Wir bitten den Stadtrat um keinen Euro. Wir bitten um die Erlaubnis, drei Fragen zu klären: Wieviel Strom liegt an? Passt die Abwärme zum Bad? Wer würde mitziehen?
✓belegtQuelle liegt vor≈gerechnetvon uns gerechnet, Basis genannt?offenwissen wir noch nicht
Dieser Plan wurde mit KI vorbereitet. Er ist ein Vorschlag — kein Beschluss und kein Bauauftrag. Menschen prüfen die Zahlen und entscheiden über jeden nächsten Schritt.
Vier Leitplanken, bevor irgendetwas gebaut wird
1
Daten bleiben in Deutschland. Das ist eine Bedingung des Plans, die Verträge und Technik später belegen müssen.
2
Die Abwärme soll das CabrioSol unterstützen. Ob Leitung, Temperatur und Kosten passen, klärt erst eine Studie.
3
Wir fangen klein an: zuerst ein Server und echte Pilotkunden — keine große Halle auf Verdacht.
4
Menschen entscheiden. Jede Ausbaustufe braucht belastbare Zahlen und einen neuen menschlichen Beschluss.
Warum dieser Plan jetzt
Jeden Tag fließen Intelligenz und Geld aus der Region ab
Wer heute Kundendaten, Patientendaten oder Schülerdaten durch ein US-Sprachmodell schickt, hat ein DSGVO-Problem — und seit dem EU AI Act ein Dokumentationsproblem dazu. Der US CLOUD Act verpflichtet US-Anbieter zur Datenherausgabe, selbst wenn die Server in Europa stehen.
✓belegt
53 % der deutschen Mittelständler misstrauen KI-Anbietern aus den USA und China. 37 % würden für einen Dienst, der Daten ausschließlich in Deutschland verarbeitet, sogar mehr bezahlen — zehn Punkte mehr als im Vorjahr.
✓belegt
Jede KI-Anfrage aus Oberfranken läuft heute über fremde Rechenzentren: Die Abhängigkeit wächst, die Wertschöpfung wandert ab, und kein Betrieb der Region hat einen Ansprechpartner mit Nachnamen.
Pegnitz hat, was fast keine Kommune hat: eigenen Windstrom, gewidmete Gewerbefläche, Glasfaser bis Ende 2026 — und mit dem CabrioSol einen Abnehmer für jede Kilowattstunde Abwärme.
✓belegt
1 · Die Idee
Die Idee in einem Absatz
Pegnitz baut kein Rechenzentrum. Pegnitz baut ein Werk — so wie diese Stadt seit 1390 Werke baut, als Ulmann Stromer an der Pegnitz die erste Papiermühle nördlich der Alpen in Gang setzte. Damals wurde aus Wasserkraft Papier. Heute wird aus Windstrom Intelligenz: ein kleiner, wachsender GPU-Cluster, auf dem quelloffene KI-Modelle laufen — die Rechenkraft, die Handwerk, Mittelstand, Schulen und Verwaltung der ganzen Region brauchen, ohne dass ein einziges Byte ihrer Daten das Land verlässt.
Das Werk beginnt klein: ein Rack, eine Halle, ein Kunde nach dem anderen. Es skaliert mit der Nachfrage, nicht mit dem Prospekt.
2 · Der Standort
Warum ausgerechnet Pegnitz — vier Vorteile, alle belegt
Die Stadt besitzt ihren eigenen Strom. Der Gemeindewindpark Büchenbach gehört dem Eigenbetrieb der Stadt Pegnitz und ist erklärte Profitquelle. Kaum eine Kleinstadt kann einem Rechenwerk sagen: Der Strom kommt von uns, aus Wind, und die Wertschöpfung bleibt hier.
✓belegt
Die Fläche ist schon in Planung. Der Bebauungsplan Gewerbegebiet Pegnitz-West, Erweiterung 3, ist ausdrücklich für Lager, Produktion und Servicezentren gewidmet. Kein neuer Flächenstreit — eine Halle in einem Gebiet, das genau dafür entsteht.
✓belegt
Die Glasfaser kommt ohnehin: Ausbau in Pegnitz mit rund 4.400 Haushalten und Gigabit-Kapazität bis Ende 2026. Das Werk sitzt nicht am Ende einer Kupferleitung.
✓belegt
Der politische Rahmen ist beschlossen: PEGENERGIE365° zielt auf 100 % lokale erneuerbare Erzeugung, die Klimaziele stehen, die kommunale Wärmeplanung läuft — die Bestandsaufnahme ist fertig.
✓belegt
3 · Der Stadtrat-Punkt
Die Abwärme könnte das CabrioSol wärmen
Ein Rechenwerk verbrennt keinen Strom — es verwandelt ihn zu 100 % in Wärme. Das ist kein Abfall, das ist das zweite Produkt.
Und in Pegnitz steht ein möglicher Abnehmer, mitsamt einem Problem, das seit Jahren im Haushalt steht: Das CabrioSol ist defizitär und wird über den Windpark quersubventioniert. Ein Hallenbad ist der beste Abwärmekunde, den ein Rechenwerk finden kann — es braucht ganzjährig Wärme auf niedrigem Temperaturniveau, genau das, was Server liefern. Jede Kilowattstunde aus dem Werk ins Beckenwasser ist eine Kilowattstunde Gas oder Strom, die die Stadt nicht mehr kaufen muss.
Das ist die Pegnitzer Schleife: Wind der Stadt → Rechenkraft → Intelligenz für die Region → Abwärme → wärmeres Wasser im CabrioSol → kleineres Defizit im städtischen Haushalt.
Vor jeder Zahl zu prüfen: Entfernung und Trassenkosten zwischen Gewerbegebiet West und CabrioSol, Temperaturniveau, Wärmepumpen-Hub. Diese Prüfung ist der erste Auftrag der Machbarkeitsstudie.
?offen
4 · Die Orte
Standorte — ehrlich bewertet
Standort
Bewertung
Gewerbegebiet Pegnitz-West, Erweiterung 3
Empfohlen. Planungsrecht in Arbeit, für Produktion gewidmet, Halle baubar oder anmietbar, Nähe zur Wärmeplanung der Stadt.
Bestandshalle Richtung Creußen
Zweite Wahl, schnellster Start: Eine bestehende Logistikhalle spart 12–18 Monate Bauzeit. Konkrete Objekte erhebt Schritt 1 der Machbarkeitsstudie.
Bergwerksstollen „Kleiner Johannes“
Nicht empfohlen — ehrlich gesagt: Industriedenkmal, Bergrecht, Nässe und Auflagen stehen gegen einen Vorteil, den wir oberirdisch günstiger bekommen. Die Idee ist gut — der Ort ist der falsche.
6 · Der Markt
Warum jemand dafür zahlt — die Nachfrage ist keine Vermutung
Datenhoheit: Ein Werk in Pegnitz löst das DSGVO- und das Dokumentationsproblem mit einem Satz — die Daten bleiben in Oberfranken.
Verfügbarkeit ohne Deckel: Wer eine eigene Maschine hat, hat kein Nutzungslimit, keine Preiserhöhung per E-Mail, keine Modell-Abschaltung. Für eine Verwaltung ist das der Unterschied zwischen einem Werkzeug und einer Abhängigkeit.
Der lokale Markt ist kartiert, nicht geschätzt: Unsere INTELLIGENCE führt heute 221 Betriebe und Einrichtungen aus Pegnitz als eigene Knoten. Das ist eine Liste mit Namen.
✓belegt
Eigene Hardware gegen Dauermiete: Der genaue Kipppunkt wird in der Machbarkeitsstudie mit aktuellen Preisen gerechnet, nicht geschätzt.
≈gerechnet
7 · Die Wirkung
Was das für pegnitz.city und ziggy.city bedeutet
Heute läuft die Stadt-KI auf einer einzelnen Maschine, und wir messen den Engpass täglich: rund 470 vollständige Traumpläne pro Tag auf einem seriellen Rechenplatz — jeder weitere Auftrag wartet. Das reicht für den Start einer Stadt mit 13.625 Einwohnern. Es reicht nicht für eine Region.
Mit dem Werk wird aus dem Engpass ein Angebot: Jeder Bürger bekommt seinen Mentor ohne Wartezeit. Jeder der 221 kartierten Betriebe bekommt seine eigene Analyse. Jede Schule kann KI im Unterricht einsetzen, ohne Kinderdaten in die USA zu schicken. Und ziggy.city kann das gesamte Modell an andere Städte weitergeben — mit Pegnitz als Rechenwerk im Rücken. Aus einer Stadt-KI wird eine Plattform, die Städte klont.
109 Bürger-Träume sind bereits Knoten im Stadtgehirn, 74 davon mit direktem KI- oder Wirtschaftsbezug — Kids AI Academy, Teacher Mentor, Retail Rescue OS, „Frag die Stadt“. Jeder einzelne braucht Rechenkraft. Heute teilen sie sich eine Maschine. Morgen hätten sie ein Werk.
12 · Die Technik
Der wichtigste technische Befund: die 300-Kilowatt-Linie
Das Energieeffizienzgesetz legt Rechenzentren ab 300 kW nicht-redundanter Anschlussleistung Meldepflichten, Effizienz-Grenzwerte und Abwärmequoten auf. Daraus folgt der Bauplan, nicht umgekehrt: Die ersten Stufen bleiben bewusst unter dieser Linie — das ist keine Regelvermeidung, sondern der Unterschied zwischen einem Projekt, das eine Kleinstadt in zwölf Monaten stemmt, und einem, das zwei Jahre Gutachten braucht.
Und selbst wenn wir die Linie später überschreiten: Die Abwärmequote wäre bei uns kein Problem, sondern das Geschäftsmodell — vorausgesetzt, das CabrioSol nimmt die Wärme ab. Ob das geht, muss die Studie zeigen.
Ausbau
Server
Anschlussleistung
Pflichten nach Gesetz
Stufe 1
1 × 8-GPU
~10,5 kW
keine
Stufe 2
4 × 8-GPU
~42 kW
keine
Stufe 3
bis 28 × 8-GPU
~294 kW
noch keine — die Linie hält
Stufe 4
darüber
> 300 kW
volle Melde-, Effizienz- und Abwärmepflicht
13 · Die Kosten
Was es kostet — belegte Marktpreise, August 2026
Die Empfehlung daraus ist unbequem und richtig: Stufe 1 startet nicht mit Neuware der Spitzenklasse, sondern mit gebrauchten Profi-GPUs — acht GPUs plus Server liegen damit bei rund 100.000–140.000 $ statt 370.000 $. Für quelloffene Modelle ist das die richtige Klasse; die Preisexplosion bei Neuware (+86,8 % in gut einem Jahr) ist ein Argument dafür, nicht dagegen.
Strom ist der größte Betriebskostenblock: Ein Server im Dauerbetrieb braucht rund 92.000 kWh im Jahr (~15.800 € zum Industriestrompreis von 17,2 ct/kWh); vier Server rund 368.000 kWh (~63.300 €). Der subventionierte Industriestrompreis gilt für uns nicht — genau deshalb ist der eigene Windpark der Hebel: Pegnitz ist die seltene Kommune, die ihren Strompreis selbst erzeugt.
8-GPU-Server der neuesten Klasse: 320.000–420.000 $, typisch 370.000 $.
✓belegt
Gebrauchte Profi-GPUs der A100-Klasse: 8.000–12.000 $ je GPU · der H100-Klasse: 15.000–34.000 $ je GPU.
✓belegt
Stufe-1-Paket aus Gebrauchtware: rund 100.000–140.000 $ (Basis: belegte GPU-Preise plus Gehäuse).
≈gerechnet
14 · Die Förderung
Der Befund, der die Antragsstrategie umdreht
Der Landkreis Bayreuth ist kein GRW-Fördergebiet. Pegnitz fällt unter die Bayerische Regionalförderung (BRF) — wer hier einen GRW-Antrag plant, verliert Monate.
Die BRF passt dafür konkret: bis 20 % Zuschuss für kleine Unternehmen, Mindestinvestition 500.000 € (in Räumen mit besonderem Handlungsbedarf 200.000 €), antragsberechtigt ist die Betreibergesellschaft — nicht die Stadt.
Daraus folgt eine Spannung, die wir offen benennen: „Klein anfangen“ und „Förderschwelle“ ziehen in verschiedene Richtungen. Die Auflösung: Die ersten Stufen laufen ohne Förderung aus Eigenmitteln — als Beweis. Der Förderantrag kommt mit Stufe 2, wenn Halle, Kühlung und Server zusammen die Schwelle überschreiten und die Pilotkunden real existieren. Ein Antrag mit drei zahlenden Kunden im Rücken ist ein anderer Antrag als einer mit einer Idee.
Offene Prüffrage an die Regierung von Oberfranken: Ist Pegnitz als Raum mit besonderem Handlungsbedarf eingestuft? Dann sinkt die Schwelle auf 200.000 €.
?offen
LfA-Digitalisierungskredit: als Fremdkapital der Betreibergesellschaft brauchbar. Digitalbonus Bayern: zu klein für die Halle, passend für einsteigende Pilotkunden. Digital Europe Programme: der Weg für Stufe 3/4 im Konsortium.
✓belegt
Zum Vergleich, wohin Bayern will: Das Münchner KI-Rechenzentrum im Tucherpark fährt 10.000 GPUs bei rund 1 Mrd. € Investition. Wir bauen nicht die Kopie, sondern das Gegenstück: ein Werk für die Region, die dort nie drankommt.
✓belegt
15 · Die Wahrheit
Die ehrliche Rechnung — und warum das Projekt trotzdem trägt
Wir machen hier keine Milchmädchenrechnung: Unterhalb einer sehr hohen Dauerlast ist der reine Preisvergleich mit den großen Anbietern KEIN Argument. Wer das Werk mit „billiger als die Konzerne“ begründet, wird in zwei Jahren widerlegt.
Die drei Argumente, die tragen — und die kein Preisverfall entwertet: Erstens Datenhoheit, rechtlich statt gefühlt — der US CLOUD Act greift auch auf EU-Server von US-Anbietern; ein Werk in deutscher Hand löst das wirklich. Zweitens der gemessene Markt: 53 % Misstrauen gegenüber US/China-Anbietern, 37 % Zahlungsbereitschaft für Nur-Deutschland-Verarbeitung — Tendenz stark steigend. Drittens die Pflicht, die ohnehin kommt: Seit August 2026 gilt die Kennzeichnungspflicht des EU AI Act; jeder Betrieb der Region braucht 2027 einen Ansprechpartner, der ihm sagt, wie seine KI rechtssicher läuft. Der kann in Pegnitz sitzen.
Wir bauen nicht die Konkurrenz zu den Großen. Wir bauen, was die Großen strukturell nicht liefern können: Nähe, Datenhoheit und einen Ansprechpartner mit Nachnamen.
16 · Der Vorsprung
Pegnitz wäre die Erste
Die Recherche hat gesucht und kein Beispiel einer deutschen Kommune mit eigenem physischen GPU-Rechenwerk vergleichbarer Art gefunden. Was es gibt, sind Software-Kooperationen und gemietete Cloud-Angebote. Alle mieten. Keiner besitzt.
Pegnitz hat den Wind, die Fläche, die Leitung, den Wärmeabnehmer — und mit pegnitz.city bereits die Software, die auf der Maschine laufen würde. Diese Kombination hat in Deutschland sonst niemand.
17 · Der erste Kunde
Der Ankermieter steht schon — wir sind es selbst
pegnitz.city ist heute der erste Kunde des Werks. Der Engpass ist täglich gemessen: rund 470 vollständige Traumpläne pro Tag auf einem einzigen Rechenplatz. Ein Werk mit vier Servern bedient diese Last um ein Vielfaches — und hat Kapazität für die Betriebe der Region übrig. Das ist der Unterschied zwischen einem Rechenzentrum auf Verdacht und einem mit Grundlast am ersten Tag.
18 · Die Lücken
Die Zahlen, die noch fehlen — und wer sie liefert
Ehrlich gekennzeichnete Lücken, die die Machbarkeitsstudie schließen muss:
Netzanschlussleistung der Zielhalle — sie entscheidet über die Stufe, nicht umgekehrt.
?offen
Trassenlänge und -kosten Gewerbegebiet West → CabrioSol, plus Temperaturniveau der Beckenanlage.
?offen
Förderstatus von Pegnitz (200.000 € oder 500.000 € Schwelle).
?offen
Konkrete Bestandshallen Richtung Creußen: Deckenhöhe, Bodenlast, Anschlussleistung.
?offen
Kühlkonzept: Bis ~20–30 kW je Rack reicht Luft, darüber wird Flüssigkühlung zwingend — bei Stufe 2 noch vermeidbar.
✓belegt
Vier Stufen. Jede muss sich selbst beweisen.
0
Monat 1–3: Ein GPU-Server im bestehenden Umfeld. Ziel sind drei Pilotkunden — ein Handwerksbetrieb, eine Schule, die Verwaltung. Kein Neubau. Diese Stufe läuft bei pegnitz.city im Kern bereits.
1
Monat 4–12: Ein Rack in einer geeigneten Halle. Genug Rechenkraft für die Dokumente, Angebote und Abläufe der Betriebe der Region — auf deutschem Boden. Erst hier fließt Investition.
2
Jahr 2: Mehrere Racks, redundante Kühlung und die Abwärme-Trasse zum CabrioSol — nur wenn die Machbarkeitsstudie sie trägt. Die gesetzlichen Pflichten bauen wir von Anfang an ein.
3
Ab Jahr 3: Angebote für Oberfranken — Kommunen, Kliniken, Kammern, Schulverbünde, Mittelstand. Pegnitz ist dann nicht mehr die Stadt, die KI nutzt, sondern die Stadt, die sie liefert.
Ein Kreislauf als Zielbild — mit einem ehrlichen Fragezeichen
Städtischer Windstrom
Rechenleistung in Pegnitz
Nutzbare Abwärme
Geprüfte Wärmeleitung?
Wärme für das CabrioSol
Das Fragezeichen gehört zum Plan: Entfernung, Trasse, Temperaturniveau, Wärmepumpe und Kosten sind offen. Erst die Studie entscheidet, ob aus diesem Kreislauf Realität wird.
Das Risiko, offen benannt
Rechenzentren sind kein Selbstläufer. Wer heute baut, konkurriert mit Anbietern, die in einem Quartal mehr investieren als eine Kleinstadt in einem Jahrzehnt. Deshalb ist dieser Plan bewusst klein gedacht — und wenn die Machbarkeitsstudie sagt, dass es sich nicht rechnet, dann sagen wir das genauso öffentlich wie diesen Plan.
9 · Die Entscheidung
Was wir vom Stadtrat brauchen — drei Beschlüsse, keine Investition
1
Machbarkeitsstudie beauftragen: Standort, Netzanschluss, Abwärme-Trasse zum CabrioSol, Förderkulisse. Ein überschaubarer Auftrag mit einem klaren Ergebnis.
2
Flächenoption sichern: eine Absichtserklärung für eine Fläche im Gewerbegebiet West, Erweiterung 3 — unbeschadet des laufenden Verfahrens.
3
Wärmeplanung koppeln: das Werk als möglichen Abwärmelieferanten in die laufende kommunale Wärmeplanung aufnehmen, solange sie noch gestaltbar ist.
Diese drei Beschlüsse kosten die Stadt keine Investition. Sie halten nur die Tür offen.
Die Stadt Pegnitz beauftragt eine Machbarkeitsstudie für ein kommunal beteiligtes Intelligenz-Werk im Gewerbegebiet West, prüft dabei vorrangig die Abwärmekopplung an das CabrioSol und den BRF-Förderweg, und sichert für die Dauer der Studie eine Flächenoption.
Kosten für die Stadt bis dahin: die Studie. Risiko: null. Chance: die erste deutsche Kommune, der ihre eigene künstliche Intelligenz gehört.
Alle Quellen liegen offen
Der vollständige Masterplan mit jeder Quellenangabe und jeder Kennzeichnung liegt in der INTELLIGENCE von pegnitz.city. Drei zentrale Belege direkt bei der Stadt und beim Freistaat:
1390 hat ein Kaufmann aus Nürnberg an unserem Fluss die erste Papiermühle nördlich der Alpen gebaut, und Wissen wurde plötzlich vervielfältigbar. 636 Jahre später steht dieselbe Frage wieder an, nur mit anderer Maschine: Wollen wir die Intelligenz, die unsere Region braucht, irgendwo einkaufen — oder hier herstellen? Pegnitz hat den Wind, die Fläche, die Leitung und die Beschlüsse. Was fehlt, ist eine Entscheidung.
— Ziggy The CEO, pegnitz.city
Die AI City für menschliches Potenzial. Ein Forschungsprojekt der XBANQ® GmbH.