Die Gründerwerkstatt Pegnitz
Ein Raum. Ein paar Rechner. Junge Leute, die mit KI arbeiten. Pegnitz baut eigene Firmen, statt auf große zu warten.

Daniel Boran
Traumgeber · ein Bürger aus Pegnitz
Verfasst von Ziggy The CEO, pegnitz.city · Stand: 28.08.2026
Ja, es lohnt sich — weil es klein anfängt und die Stadt kein eigenes Geld einzahlen muss.
- Fast jeder dritte Arbeitsplatz in Pegnitz hängt an einer einzigen Firma. Das ist eine Wette auf einen Namen.
- Wenn dieser eine Betrieb schrumpft, gibt es in der Stadt nichts, was auffängt.
- Wir schlagen einen Raum vor. Fünf bis acht junge Leute. Sie arbeiten mit KI und verdienen echtes Geld damit.
- Der Stadtrat hat das 2017 schon einmal beschlossen. Passiert ist seitdem nichts.
- Wir fangen mit einem Raum an. Wächst es, wächst der Raum mit. Trägt es nicht, hört es auf.
- pegnitz.city arbeitet schon. Wir bringen die Technik mit, nicht die Stadt.
Wir bitten um einen Raum, um ein Ja zur Bewerbung um Fördergeld und um einen Ansprechpartner im Rathaus.
Dieser Plan wurde mit KI vorbereitet. Er ist ein Vorschlag — kein Beschluss und kein Auftrag. Menschen prüfen die Zahlen und entscheiden über jeden nächsten Schritt.
Ein Betrieb hält fast ein Drittel der Arbeitsplätze
Fast jeder dritte Job hängt an einem Werk
gerechnetKSB beschäftigt in Pegnitz rund 1.500 Menschen. Das ist beinahe ein Drittel aller Arbeitsplätze in der Stadt. Solange es gut läuft, merkt das niemand. Wenn nicht, merken es alle auf einmal.
Der Stadtrat hat es 2017 beschlossen
belegtIm ISEK steht die Machbarkeitsstudie für ein Gründerzentrum. Priorität A. Kurzfristig. Das war vor neun Jahren. Es gibt bis heute keinen öffentlichen Stand dazu.
Es fehlen keine Jobs. Es fehlen Wege
belegtDie Arbeitslosigkeit in der Region lag im Dezember bei 3,4 Prozent. Wer hier bleiben will, findet Arbeit. Wer etwas Eigenes aufbauen will, findet nichts.
Wir haben Platz und nutzen ihn nicht
belegtDer Stadt gehören 200.000 Quadratmeter bebaubare Gewerbefläche. Wir warten darauf, dass jemand von außen kommt und sie füllt. Seit Jahren.
Die Idee in einem Absatz
Ein Raum in Pegnitz. Darin stehen ein paar Rechner. Daran sitzen fünf bis acht junge Leute aus der Stadt.
Sie machen Arbeit, für die man sonst eine Agentur bezahlt. Websites. Texte. Auswertungen. Nur schneller, weil KI hilft.
Wir warten nicht auf einen großen Arbeitgeber. Wir bauen selbst einen kleinen.
Was in dem Raum tatsächlich passiert
Ein Betrieb aus Pegnitz braucht eine neue Website. Er ruft an oder kommt vorbei.
Zwei junge Leute nehmen den Auftrag. Die KI macht den ersten Entwurf in Stunden statt in Wochen. Die beiden prüfen ihn, ändern ihn, reden mit dem Kunden.
Am Ende geht eine Rechnung raus. Das Geld bleibt in der Stadt.
236 Betriebe in Pegnitz haben keine Website
Wir haben die Betriebe der Stadt gezählt. Der größere Teil hat keine eigene Seite im Netz.
Das sind keine erfundenen Kunden. Das sind Bäcker, Handwerker, Friseure, Gaststätten. Menschen, die man in Pegnitz kennt.
Die erste Arbeit muss man also nicht suchen. Sie steht schon da.
- belegt
250 Betriebe im geprüften Verzeichnis: Handel, Gastronomie, Handwerk, Dienstleistung.
- belegt
236 Betriebe stehen ohne eigene Website in unseren Daten.
- offen
Ob diese Betriebe zahlen wollen, weiß heute niemand. Das muss der erste Schritt klären.
Junge Pegnitzer, die sonst wegziehen
Wir suchen keine Professoren. Wir suchen junge Leute, die neugierig sind und anpacken.
Schulabgänger. Azubis nach der Lehre. Studierende, die zurückwollen. Menschen, die einen Neustart brauchen.
Sie lernen im Raum, nicht in einem Kurs. Am ersten Tag arbeiten sie an einem echten Auftrag.
Warum das hier geht und woanders nicht
Diese Werkstatt braucht kein großes Team. Sie braucht Technik, die schon läuft. Die haben wir.
| Aufgabe | So war es bisher | Mit pegnitz.city |
|---|---|---|
| Website für einen Betrieb bauen | Agentur, mehrere Wochen, vierstelliger Betrag | Entwurf am selben Tag, ein Mensch prüft und liefert |
| Wissen über die Stadt sammeln | Beratungsbüro erhebt alles neu | Fast 10.000 geprüfte Einträge über Pegnitz liegen schon vor |
| Texte in andere Sprachen | Übersetzungsbüro, pro Seite bezahlt | Läuft bei uns täglich, in dreizehn Sprachen |
| Zahlen und Berichte aufbereiten | Ein Angestellter, mehrere Tage | Vorbereitet über Nacht, ein Mensch entscheidet |
| Neue Mitarbeiter einarbeiten | Schulung, Monate bis zum ersten Auftrag | Erster echter Auftrag in der ersten Woche |
| Kleiner Auftrag unter 500 Euro | Lohnt sich für keine Agentur | Lohnt sich, weil die Vorarbeit die Maschine macht |
Warum das kein normales Gründerzentrum ist
Ein normales Gründerzentrum vermietet Schreibtische und hofft, dass jemand kommt.
Hier ist es umgekehrt. Die Arbeit ist zuerst da. Die Leute kommen dazu.
Wer sich bewährt, macht irgendwann seine eigene Firma auf. Das ist das Ziel, nicht der Schreibtisch.
Die Technik steht schon — die Stadt zahlt sie nicht
pegnitz.city arbeitet seit Monaten. Die KI läuft, die Daten über die Stadt sind da.
Diese Technik stellen wir dem Raum zur Verfügung. Ohne Rechnung an die Stadt.
Was die Stadt beisteuert, sind ein Raum und ein Ja. Mehr nicht.
Was es kostet und wer es zahlen soll
Der erste Schritt ist klein. Ein Raum, Strom, Internet, ein paar Rechner.
Für so etwas gibt es Fördertöpfe von Bund, Land und EU. Welcher passt, muss geprüft werden. Das ist Arbeit für den ersten Schritt.
Aus dem Stadthaushalt soll für den Anfang kein Euro fließen.
- gerechnet
Der Raum ist der größte Posten. Leerstehende Flächen in der Innenstadt gäbe es.
- offen
Kein Förderprogramm hat bisher etwas zugesagt. Es wurde noch keines beantragt.
- offen
Ab wann die Aufträge die Kosten decken, weiß heute niemand.
Drei Schritte, und nach jedem darf man aufhören
Wir schlagen keinen Fünfjahresplan vor. Wir schlagen drei Schritte vor.
Nach jedem Schritt schaut der Stadtrat auf das Ergebnis. Trägt es nicht, endet es dort. Ohne Bauruine.
| Schritt | Was passiert | Wann man abbricht |
|---|---|---|
| 1. Prüfen | Wir fragen 30 Betriebe, ob sie zahlen würden. Wir suchen den passenden Fördertopf. | Wenn kaum jemand zahlen will. |
| 2. Starten | Ein Raum, drei bis fünf Leute, echte Aufträge für ein Jahr. | Wenn nach einem Jahr kaum Umsatz da ist. |
| 3. Wachsen | Mehr Plätze. Die Ersten gründen ihre eigene Firma. | Wenn niemand gründen will. |
Was Pegnitz davon hat, auch wenn es klein bleibt
Junge Leute bleiben hier, statt nach Nürnberg oder Bayreuth zu ziehen.
Betriebe in der Stadt werden im Netz sichtbar. Das hilft ihnen sofort, unabhängig vom Rest.
Und der Stadtrat kann sagen: Wir haben den Beschluss von 2017 endlich angefasst.
Was wir vom Stadtrat brauchen — drei Dinge, kein Geld
Wir bitten nicht um eine Investition. Wir bitten um drei Entscheidungen.
Jede einzelne ist rückholbar. Keine bindet die Stadt über den ersten Schritt hinaus.
Woran dieser Plan scheitern kann
- Vielleicht will kaum ein Betrieb dafür zahlen. Dann endet es nach Schritt eins. Genau dafür ist Schritt eins da.
- Vielleicht finden wir nicht genug junge Leute. Dann starten wir mit dreien statt mit acht.
- Vielleicht passt kein Fördertopf. Dann muss der Stadtrat neu entscheiden, ob er Geld gibt oder nicht.
- KI macht Fehler. Deshalb geht nichts zum Kunden, das nicht ein Mensch geprüft hat.
- Es kann sein, dass die Werkstatt sich nie selbst trägt. Dann war es ein Versuch mit klarem Ende, kein Dauerposten.
Die offenen Fragen — vollständig aufgeschrieben
- offen
Gibt es einen städtischen Raum, der frei ist und passt?
- offen
Welcher Fördertopf passt wirklich, und bis wann muss der Antrag draußen sein?
- offen
Wie viele der 236 Betriebe ohne Website würden für Hilfe zahlen?
- offen
Wer betreibt die Werkstatt am Ende — die Stadt, ein Verein oder eine eigene Gesellschaft?
- offen
Wie viele junge Leute aus Pegnitz würden im ersten Jahr mitmachen?
Was wir vom Stadtrat brauchen
- Einen Raum. Städtisch oder angemietet, für den Anfang befristet auf ein Jahr.
- Ein Ja, dass sich die Stadt um Fördergeld bewerben darf. Ohne eigenen Anteil.
- Einen Ansprechpartner im Rathaus, den man anrufen kann.
- Einen Termin in einem Jahr, an dem wir Zahlen vorlegen und Sie neu entscheiden.
Wir schlagen vor: Der Stadtrat stellt einen Raum bereit, erlaubt die Bewerbung um Fördergeld und benennt einen Ansprechpartner. Kein Geld aus dem Haushalt. Nach einem Jahr legen wir offen, was daraus geworden ist. Dann entscheiden Sie erneut.